Implantate

Die Implantologie gehört zu den spannendsten Entwicklungen der Zahnheilkunde.

Erstmals ist es möglich, fehlenden Zähne durch künstliche Zahnwurzeln zu ersetzten.Dennoch darf nicht verschwiegen werden, dass die Implantologie auch gewisse Gefahren birgt:

  1. Es gibt keine Gesetzte, die einem Zahnarzt oder Oralchirurgen vorschreiben, erst einmal eine fundierte Ausbildung zu absolvieren, bevor er anfängt Implantate zu setzen.
    Es liegt also im Gutdünken eines jeden Behandlers, wann er seine ersten Operationen ausführt. Entsprechend hoch ist die Quote der Misserfolge und Folgeschäden, angefangen bei nicht eingeheilten oder abgestoßenen Implantaten bis hin zu bleibenden Nervschäden mit Lähmungen.
  2. Auch bei Implantaten gibt es führende Hersteller, die seit vielen Jahren hochqualitative Produkte liefern und deren Filialen weltweit gestreut sind und leider auch nicht wenige Trittbrettfahrer, die minderwertige Billigprodukte anbieten. Implantate funktionieren nach dem Baukastensystem, d.h. ein Implantat, das mit einer Krone versorgt wurde, kann später bei Bedarf, nachdem ein oder zwei Teile ausgetauscht worden sind, als Brückenpfeiler oder Prothesenanker dienen.
    Billigimplantate bergen in zweierlei Hinsicht Gefahren: Oft heilen sie aufgrund ihrer minderwertigen Materialqualität gar nicht erst ein, wobei es nicht selten zu massiven Infektionen kommt. Oder man erhält bereits nach wenigen Jahren keine “Ersatzteile“ mehr, da es die Firma nicht mehr gibt, was ebenfalls zu enormen Problemen führen kann.

Ich, Dr. Ramin Yachkaschi, führe seit über 20 Jahren Implantatoperationen durch und mir wurde nach umfangreichen und mehrjährigen Fortbildungen von der DGOI (Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie; www.dgoi.info) den Titel “Geprüfter Experte der Implantologie“ verliehen. Von dem Weltverband ICOI (International Congress of Oral Implantologists) erhielt ich das Zertifikat “Diplomate of Implantology“.

Ich verwende sowohl in meiner Praxis in München als auch während meiner Tätigkeit in Thailand ausschließlich hochwertige Implantate von führenden und seit Jahren anerkannten Herstellern.

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Implantate bestehen aus Titan. Sie werden in den Kiefer gesetzt und nach einer Heilphase von 6 bis 12 Wochen mit Zahnersatz versorgt. Der Vorteil von Implantaten ist, dass

  1. bei Einzelzahnlücken die Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen.
  2. bei Freiendsituationen, also wenn nur noch im vorderen Bereich Zähne vorhanden sind aber nicht im
    hinteren Bereich, eine Prothese vermieden werden kann und
  3. bei Zahnlosigkeit der Halt der Prothese enorm verbessert werden kann; oft kann sogar ganz auf eine
    Prothese verzichtet werden

Zum besseren Verständnis habe ich einige meiner Patienten gebeten, ihre Erlebnisse mit eigenen Worten zu beschreiben:

  1. Andrea B., 68 Jahre: “Ich hatte schon seit vielen Jahren in beiden Kiefern eine Vollprothese. Ich kam damit gut zurecht […]“ » Lesen Sie hier weiter.
  2. Hans F., 48 Jahre: „Ich hatte schon immer gute Zähne; ich bin fast 50 und habe kaum Füllungen und keine Krone. Darauf war ich immer sehr stolz […]“ » Lesen Sie hier weiter.
  3. Horst M., 62 Jahre: „Ich hatte eine Parodontose; davon sind die hinteren unteren Zähne locker geworden und mussten raus. […]“ » Lesen Sie hier weiter.

Preise:

(am Beispiel von Herrn Hans F., also ein Implantat incl. Operation, Implantat, aller Bauteile sowie der später aufgesetzten Keramikkrone)

Kassenpatienten:

ca. 2.400,- bis 2.800,- € (Gesamtkosten)

Da sich die gesetzlichen Kassen an den Kosten für Implantate nicht beteiligen, muß der Patient die gesamten Kosten selber tragen. Diese belaufen sich auf ca. 2.200,- € sollten noch weitere Maßnahmen erforderlich sein, wie z.B. ein Knochenaufbau o.ä., dann können sich die Kosten um mehrere Hundert Euro erhöhen.

Im Falle von Herrn F. hätten die Kassen sich auch nicht an den Kosten für eine Brücke beteiligt, da die Richtlinien besagen, dass Brücken nur dann bezuschusst werden, wenn Zahnlücken bestehen und wenn alle Zähne, die als Pfeiler dienen und überkront werden sollen, bereits sehr große Füllungen haben und daher Kronen wirklich benötigen; da die Zähne neben der Lücke noch gut sind, hätte Herr F. nur eine einfach Klammerprothese bezuschusst bekommen, deren Klammern langfristig die Zähne beschädigt hätten.

Privatpatienten:

ca. 2.400,- bis 2.800,- € (Gesamtkosten)

Die Privatkassen bezuschussen Implantatversorgungen. Wenn viele Zähne fehlen, bezahlen sie jedoch nur noch eine begrenzte Anzahl von Implantaten. Außerdem haben die meisten Patienten einen Eigenanteil von ca. 20 – 30% (je nach Vertrag).

Munich Dental Clinic:

70.000,- Baht (ca. 1.750,- €) (Gesamtkosten)

Hierfür erhalten Sie ein hochwertiges Implantat von einem führenden Hersteller incl. aller zusätzlichen Bauteile sowie eine vollverblendete Keramikkrone, die unter funktionsanalytischen Aspekten hergestellt worden ist. Sämtliche anderen Kosten für Injektionen, OP-Materialien, etc. sind ebenfalls bereits enthalten.